Das Sappeur- und Pionierdenkmal

Am 21. Mai 1916 wurde auf Initiative des Kommandanten des Sappeur-(Ersatz) Bataillon Nr. 2, Hauptmann Rudolf Schlögl, der Grundstein zum Sappeur- und Pionierdenkmal gelegt und mit der Errichtung nach den Plänen des Kremser Architekten Gustav Bamberger begonnen.
Da es bis Ende des 1. Weltkriegs nicht fertiggestellt werden konnte, wurde 1920 der Sappeurdenkmalverein (ab 1929 Sappeur- und Pionierdenkmalverein) gegründet.
1919 wurde die Widmung auf alle österreichischen Sappeur- und Pioniertruppen erweitert, was sich in der Aufschrift niederschlägt. 1920 wurde das Denkmal provisorisch fertig gestellt und in das Eigentum der Stadt Krems an der Donau übertragen. Auf Initiative des Sappeur- und Pionierdenkmalvereines wurden weitere Mittel aufgebracht, sodass die noch fehlenden Bronzeplatten angekauft werden konnten. Am 1. November 1930 fand die feierliche Weihe wozu der Obmann Oberst i.R. Rudolf Ambrozy namhafte Vertreter des öffentlichen Lebens begrüßen konnte. 1931 löste sich der Verein auf.

Nach 80 Jahre wies das Denkmal große Schäden auf, die zu einer Generalsanierung führten. In den Jahren 2000 bis 2003 wurde das Denkmal vom Komitee für die Erhaltung des Sappeur- und Pionierdenkmales in der Stadt Krems an der Donau unter Mitwirkung des Pionierbundes Krems mit einem Kostenumfang von fast ATS 800.000,-- generalrestauriert. Am 24. Mai 2003 wurde das Denkmal in einer eindrucksvollen Feier des Stadt Krems als Eigentümer wieder übergeben.

Die Restaurierungsarbeiten und die Geschichte des Denkmales wurden in einer Chronik und Dokumentation von Peter Juster festgehalten.

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