Julius Raab war Mitglied des Pionierbundes

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Im Jahr 2006 ist es gelungen historische sehr wertvolle Unterlagen aus dem Nachlass des Ehemaligen Schriftführers Edlinger zu erwerben. Unter andern waren auch Mitgliederlisten aus den Jahren 1925 bis 1936 darunter aus denen eindeutige hervorgeht, dass der ehemalige Bundeskanzler und Offizier des Sappeurbataillons Nr. 2 in Krems Julius Raab (* 29. 11. 1891 St. Pölten ,† 8. 1. 1964) Mitglied des Kameradschaftsbundes der ehemaligen Angehörigen der Genie-, Pionier-., Sappeur, Eisenbahn – und Telegrafentruppe für Krems und Umgebung war. Die Kameradschaft (später als Bunde der Technischen Truppen bezeichnet hatte über 400 Mitglieder im heute würde man Zentralraum NÖ sagen.

Schon ab 1929 bestand eine Ortsgruppe in St. Pölten die 1934 auch vereinsbehördlich angemeldet wurde. Die Ortsgruppe wurde 1940 in die Kriegerkameradschaft Technische Truppen St. Pölten übergeleitet.

Der Pionierbund Krems – Mautern und seine Verbindung zur Garnison Melk

1935 kam es auch zur Bildung einer Ortsgruppe in Melk. Nach mehreren Besprechungen fand die Gründungsversammlung am Sonntag dem 6. Oktober 1935 um 1530 Uhr im Hotel Bahnhof (Ehrenreich) in Melk statt. Um 0930 Uhr nahm man an der Heldengedenkfeier des Pionierbataillons 3 zur Erinnerung an die Erstürmung Belgrads am 7. und 8. Oktober 1915 teil, anschließend wurde die Stadt melk und das Stift besichtigt. Die Ortsgruppe stellte jedoch 1938 den Betrieb ein und wurde (erst) im April 1940 behördlich aufgelöst, da sie sich auch nicht den Kyffhäuserbund angeschlossen hatte.

Sehr viele Kremser diensten auch während des 2. Weltkriegs beim (Heeres-) Pionierbataillon 70 das 1938 aus dem Pionierbataillon Nr. 3 des 1. österr. Bundesheeres formiert wurde. Es gab daher nach dem Krieg einige Treffen der ehemaligen 70er die vom Pionierbund Krems – Mautern organisiert wurden. Für ein derartiges Treffen wurde diese Grafik angefertigt.

Die Beziehung des Pionierbundes zur Garnison und zu den Pioniereinheiten in Melk hat daher schon eine lange Tradition und wird mit Sicherheit durch die Eingliederung des PzPiKp in das PiB 3 noch intensiver werden.